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04. Februar 2008 | Business Geomantics

04.02.2008 -

Neues Telematikgerät von GPSoverIP besitzt auch Mutimedia –Funktionen und Navigation.
 

Für die Vorstellung eines neuen Telematik-Endgerätes GPSauge IN1 hatte das Schweinfurter Unternehmen GPSoverIP eine Show organisiert, die nicht den Branchengewohnheiten entsprach. Auf einer umfangreich dekorierten Musikbühne führte Geschäftsführer André Jurleit die neue Generation des Gerätes vor. Danach bekamen die rund 200 anwesenden Freunde, Kunden und Partner des Unternehmens eine ansprechende Show geboten, inklusive Laserdarbietung, Kleinkunstelementen und neunköpfiger Musikband, die den restlichen Abend zu einem vergnüglichen Zusammentreff werden ließen. Dass die Produktvorstellung von einer Unterhaltungsshow begleitet wurde, weist nicht nur auf Dynamik des Telematik-Marktes hin, sondern hat auch einen inneren Bezug zur Technologie.
 

Das neue GPSauge IN1 zählt nämlich nicht nur die Positionsbestimmung von Fahrzeugen und deren Übertragung via Mobilfunk zu seinen Funktionen sondern kann auch multimediale Inhalte wie Videos und MP3 Musikdateien übertragen und abspielen. Freilich hat die Firma die Produktfamilie, deren erstes Mitglied im Jahr 2004 auf den Markt kam, nicht konzipiert, um die Arbeit von Lkw-Fahrern mit Unterhaltungsprogrammen zu gestalten. Die Innovation liegt in der im Hause GPSoverIP entwickelten gleichnamigen Netzwerktechnologie, die für die telematische Datenübertragung erstellt wurde. Das Netzwerkprotokoll ermöglicht es nach Unternehmensangaben, beliebige Daten von Gerät aus ins Internet zu senden, wie beispielsweise den digitalen Tacho. Zudem lasse sich das Gerät individuell programmieren und mit zusätzlichen Daten füttern. In Sachen Hardwareausstattung erinnert das Produkt an handelsübliche Laptops. Mehrere USB-Anschlüsse, ein SD-Kartenspeicher und eine Bluetooth-Verbindung stehen zur Verfügung.
 

„Wir haben das Gerät innerhalb von mehreren Jahren speziell für die Anforderungen von Logistikern, Fahrern und Fuhrparkverwaltern entwickelt“, beschreibt Jurleit die Spezifikationen bei der Produktentwicklung. Besonders wichtig sei es dabei gewesen, dass es sich gut in bestehende Prozesse einbinden lasse und Möglichkeiten zur individuellen Anpassung erlaube.
 

Jurleit nutzte den lockeren Rahmen der Produktshow auch, um seinen Gästen die Entstehungsgeschichte des GPSauges, einer vollständigen Eigenentwicklung, zu erzählen. Ein Sonderauftrag im Telematikumfeld, den die Muttergesellschaft von GPSoverIP, Firma Netzwerk,  im Jahr 2003 erhielt, setzte eine Marktrecherche in Gang, bei der das Unternehmen feststellen musste, das keine der gängigen Netzwerktechnologien die geforderte Performance einlösen konnte. Gerade das Standardinternetprotokoll TCP/IP habe sich für den drahtlosen Datenaustausch als ungeeignet herausgestellt, da die Architektur für Festnetze konzipiert und das Protokoll zu anspruchsvoll sei, um einfach strukturierte Daten wie etwa GPS-Positionen kostengünstig und schnell zu übertragen.
 

Vor dem Hintergrund des prosperierenden Telematikmarktes investierte das damals zwölf Mitarbeiter zählende Unternehmen in die Entwicklung. Das Ergebnis war GPSoverIP, das insbesondere „hinsichtlich der schnellen Übertragungsrate, der geforderten Feldstärke sowie der Ausfallsicherheit optimiert ist“, schilderte Jurleit, der parallel dazu das gleichnamige Unternehmen gründete. Als Technologie ziele GPSoverIP in erster Linie darauf ab, stabile und präzise GPS-Ortung in der täglichen Praxis bereitzustellen.
 

Der Vorteil für Anwender liege vor allem in der Einfachheit der Lösung. „Man benötigt keine eigene, aufwendige IT-Infrastruktur um Positionen von Fahrtzeugen auf dem PC-Bildschirm im Büro darzustellen“, sagt Jurleit. Auf der CeBIT 2005 stellte die Firma das GPSauge erstmals vor, damals noch mit fünf Angestellten. Dass sich die Investition inzwischen als erfolgreich herausgestellt hat, lässt sich aufgrund der Unternehmensentwicklung vermuten. Heute zählt GPSoverIP 42 Mitarbeiter.

Ein wichtiges Merkmal des neuen Produkts ist, dass es auch ein Display enthält. Dass es auch Multimediadaten übertragen und darstellen kann, ist jedoch nur eine Begleiterscheinung der umfangreichen Netzwerktechnologie an Bord. Bestandteil ist ebenfalls eine Navigation,  die laut Unternehmen eine 3D-Ansicht und Routenführung ermögliche. Aber es ist durch das offene Konzept möglich, „nahezu jede beliebige Navigationssoftware eines Drittanbieters aufzuspielen“, heißt es in der Pressemitteilung. Mit der speziellen Technologie könnten auch andere Daten ins Internet übertragen werden. Der Hersteller denkt dabei in erster Linie an den digitalen Tachographen, Barcodes oder RFID-Daten, die im Logistikumfeld an Bedeutung gewinnen.
 

Eine weitere Besonderheit der Lösung ist, dass der Hersteller mit dem so genannten Gateway eine Art Kontrollzentrum betreibt, welches den gesamten Datenverkehr zwischen allen Geräten und den Besitzern regelt. Der Anwender kann sich via Standardinternettechnologie auf dem Gateway einloggen und bekommt dort alle gewünschten Daten, wie etwas die Anzeige der Standortposition auf digitalem Kartenmaterial. Ziel des Anbieters ist es, den Kunden umfassende Telematik-Dienste anzubieten, ohne in eine umfassende Infrastruktur investieren zu müssen. „Auch hier sind die Anwendungsmöglichkeiten aufgrund des offenen Konzepts für den Anwender sehr vielfältig“, berichtet Vertriebsleiter Joachim Kirchner. Dazu gehört auch ein IT-basiertes Rechtemanagement. Auch dies gehört zur angestrebten Flexibilität, die GPSoverIP den Kunden mit dem Konzept bieten will. Falls Speditionsleiter das Abspielen von Videos und Musikdateien der Lkw-Fahrer nicht wünschen, gibt es also auch einen Sicherungsmechanismus.
 

Online-Suchportal
 

Bereits auf der letzten CeBIT angekündigt, hat GPSoverIP nun die Online-Suchmaschine clickApoint.com auf den Markt gebracht. Hierbei handelt es sich um di nach eigenen Abgaben erste Suchmaschine, die Transportangelegenheiten aller Art unter Einbeziehung von GPS-Live-Daten verwandelt. So könnten Unternehmer leere Flächen auf dem Internetportal anbieten, die von Kunden unmittelbar und innerhalb eines definierten Radius gebucht werden können. Alles, was ein Unternehmer benötige, um die Live-GPS-Positionen seiner Fahrzeuge auf clickApoint.com darzustellen, ist eine GPSoverIP-fähige Hardware. Das nach Angaben der Firma „ehrgeizige und technisch sehr anspruchsvolle Internetprojekt“ befindet sich derzeit in der ersten von drei Startphasen. Besitzer eines GPSauges können sich registrieren lassen, um dort Transportangebote zu machen oder zu suchen. Einloggen können sich dort GPS-Benutzer. Je mehr Geräte verkauft werden, des höher ist das Potenzial der Community.
 

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