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06. Juli 2009 | Verkehrsrundschau

06.07.2009 -

Der ADAC will seinen Verkehrsservice verbessern, insbesondere durch aktuelle Daten aus fahrenden PKW und LKW. Seit einigen Wochen greift der Automobilclub dabei auf Daten des Telematikanbieters GPSoverIP zurück - eine Kooperation, von der beide Partner profitieren.

„Stau – auf der A8 Stuttgart Richtung Karlsruhe, zwischen Pforzheim-Süd und Pforzheim-Ost drei Kilometer wegen einer Großbaustelle.“ Diese und ähnliche Meldungen sind Alltag für LKW-Fahrer auf deutschen Autobahnen – und der Albtraum von Disponenten und Auftraggebern. Wohl dem, der auf verlässliche Verkehrsinformationen zurückgreifen kann.
 

Aktuelle Verkehrsmeldungen sind auch das Ziel von Holger Sperb. Er entwickelt bei ADAC die Verkehrsinformationen weiter. „Wir haben drei Quellen, aus denen wir unsere Verkehrsinfos speisen: unsere Staumelder, die Polizei und die sich im Verkehr befindlichen Fahrzeuge“, erzählt Sperb. Um die letztgenannte Quelle – Daten aus fahrenden PKW und LKW – geht es im ADAC-Projekt FCD, das seit einem Jahr läuft. Für dieses Modell nutzt der Automobilclub die Daten verschiedener Telematik-Anbieter – seit März auch Informationen von GPSoverIP. „Wir liefern anonymisierte Daten über die Koordinaten, die Geschwindigkeit und die Richtung der mit unserer Telematik-Lösung ausgerüsteten Fahrzeuge“, berichtet André Jurleit, Geschäftsführer der GPSoverIP GmbH aus Schweinfurt.

Insgesamt bekommt der ADAC Daten von rund 30 000  Fahrzeugen (darunter ein Großteil Lkws) zugeliefert, die ihre Informationen teilweise alle 30 Sekunden übermitteln. Für die aus den Infos entstehende Stauprognose ist die aktuelle Geschwindigkeit der erfassten Fahrzeuge ausschlaggebend: „Ist das Fahrzeug mit unter 20 km/h unterwegs, gilt das als Stau, unter 40 km/h als stockender Verkehr“, erläutert Sperb, Leiter des Projekte FCD. Rastplätze und ihre Koordinaten werden herausgefiltert, um die Daten nicht durch ruhende oder ladende Lkw-Fahrer zu verfälschen. Alle eingehende Meldungen (auch die von der Polizei und den Staumeldern) werden von der ADAC-Verkehrsredaktion verarbeitet, ausgewertet und anschließend als Stauinformationen im Internet veröffentlich oder an Radiostationen geliefert. Durch die neuen Daten werde die Qualität der Verkehrsinformationen weiter verbessert, meint Sperb. „Neben der Richtigkeit ist die Schnelligkeit die wichtigste Voraussetzung für gute Verkehrsinformationen – und hier können wir durch die zugelieferten Daten deutlich zulegen“, so der FCD-Projektleiter.
 

Doch von der Kooperation profitiert nicht nur der ADAC – auch die teilnehmenden Telematik-Partner können die durch den ADAC ausgewerteten Daten nutzen. „Allen Partner bieten wir an, in einem Rückkanal die von uns in der Verkehrsredaktion erarbeiteten Staumeldungen zu nutzen – für Mehrwertdienste in ihrem Telematiksystem“, sagt Sperb.
 

Bei GPSoverIP ist genau dies der Fall. „Wir nutzen die ADAC-Daten, um unser System mit verbesserten Verkehrsinformationen zu füttern“, freut sich André Jurleit über die verbesserte Datenlage. Für den GPS-Chef ist eine solche Nutzung ohnehin das Thema der Zukunft: „Wir kommen damit unseren Ziel näher, die vorhandenen Telematikdaten global und mehrfach zu verwenden“.

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