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15. Juni 2013 | Deutscher Motor Sport Bund e. V. (online)

15.06.2013 -

In Sachen Streckensicherheit nimmt der DMSB immer wieder eine Vorreiterrolle ein. Zu den jüngsten innovativen Projekten gehört die Kontrolle von Geschwindigkeitslimits per Satellit: Auf der Nordschleife sorgt das „GPSauge“ seit 2013 für mehr Sicherheit – gerade auch für die dort eingesetzten Sportwarte der Streckensicherung. Den ultimativen Härtetest bestand das System beim ADAC Zurich 24h-Rennen. „Doppelgelb“ – das bedeutet auf der Nordschleife höchste Alarmbereitschaft. Die VLN Langstreckenmeisterschaft reagierte bereits 2012 und legte eine Geschwindigkeit von 60 km/h fest. Fahrer, die eine Gefahrenstelle passieren, müssen in der VLN und beim 24h-Rennen das verbindliche Tempolimit einhalten, um die Arbeit der Sportwarte der Streckensicherung gefahrlos zu ermöglichen. Doch immer wieder gab es in der Vergangenheit Verstöße gegen diese Regelung, die gerade auf der längsten Rennstrecke der Welt zudem häufig nur schwer nachvollziehbar und beweisbar waren. Abhilfe schafft nun ein GPS-System, das in enger Zusammenarbeit von Verantwortlichen der VLN und des 24h-Rennens sowie dem DMSB mit dem Unternehmen „GPSauge“ entwickelt wurde.



GPS-System hat sich bewährt
Jedes Fahrzeug ist mit einem GPS-Sender ausgestattet, der im Sekundentakt Daten registiert: Zeit, Position und Speed werden exakt aufgezeichnet und per Mobilfunknetz in die Rennleitung übertragen. Dort wird das Verhalten der Teilnehmer auf diese Weise so transparent wie nie zuvor. „Die GPS-Ortung ist ein Riesenschritt in Sachen Sicherheit und Fairness“, sagt DMSB-Generalsekretär Christian Schacht. „Die Mehrzahl der Fahrer ist sich durchaus bewusst, warum es wichtig ist, das Tempo bei Gelbphasen zu drosseln – aber schon ein einziger Ausreißer genügt, um unnötige Gefahr zu produzieren und zudem den Wettbewerb zu verzerren. Dem wirken wir mit dem neuen GPS-System entgegen. Es hat die Disziplin auf der Strecke verbessert und die Arbeit der Streckenposten sicherer gemacht: Aus unserer Sicht ist diese Technik damit ein voller Erfolg.“

 

 

erschienen: Deutscher Motor Sport Bund e. V. (DMSB) vom 15.06.2013
Text: n. a.
Foto: n. a.

 

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