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31. August 2007 | Transport

31.08.2007 -

Praxisbericht: Seit drei Jahren arbeitet die Spedition Löb mit dem Telematiksystem „GPSauge“ der Netzwerk GmbH und hat bei der Entwicklung einen großen Teil dazu beigetragen.
 

„Mäusekino“, so bezeichnet Christian Löb, Geschäftsführer der Erich Löb GmbH das „GPSauge“ der Firma Netzwerk GmbH in Schweinfurt nicht selten. „Es ist etwa so groß wie eine Zigarettenschachtel und damit deutlich kleiner als viele Geräte anderer Hersteller“, sagt der Diplom-Betriebswirt, der das Familienunternehmen seines Großvaters in dritter Generation leitet.
 

Die Löb GmbH setzt sich aus genanntem Speditionsunternehmen sowie einem Großhandel für landwirtschaftliche Betriebsmittel zusammen. Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 100 Mitarbeiter, verfügt über einen Fuhrpark von 50 Fahrzeugen und feiert im kommenden Jahr 50. Firmenjubiläum.
 

Auswahl getroffen
 

Bevor der gesamte Fuhrpark in Eckartshausen bei Schweinfurt mit dem Telematiksystem GPSauge ausgestatten wurde, hat man vergleichbare Systeme anderer Hersteller, unter anderen Fleetboard von Daimler sowie Truck24, getestet. „Beide Systeme haben uns nicht überzeugt. Sie haben unseren Erwartungen nicht entsprochen“, blickt der Unternehmer zurück.
 

Christian Löb berichtet, dass vor allem der Preis, die Größe der Hardware oder das schwere Handling für die Fahrer der Grund für die Untauglichkeit waren. „Das Gerät von Daimler war zu teuer“, erzählt Löb. „außerdem war die Hardware zu groß. Hinzu kam, dass das Fleetboard uns zu viele Daten geliefert hat, die für uns einfach nicht relevant waren“, so der Diplom-Betriebswirt weiter. Löb berichtet zudem, dass das System nicht Lkw-markenübergreifend eingesetzt werden konnte. Heute sei das für die Spedition kein Problem mehr, da man nur noch Mercedes Benz „Actros“ und „Atego“ fahre. Noch vor 3 Jahren bestand der Fuhrpark jedoch aus mehreren Lkw-Marken. Ein weiterer Grund, warum man sich gegen Fleetboard entschieden hatte, sie die komplizierte Handhabung für den Fahrer gewesen.
 

Im Gegensatz zum System von Daimler hatte das System von Track24 den Unternehmer anfangs überzeugt. Es hat den Vorteil, dass es mit verschiedenen Fahrzeugmarken kompatibel ist. „Es ist bedeutend preisgünstiger, und einfacher als sein Pendant von Daimler“, erinnert sich Löb. Die anfängliche Euphorie der Unterfranken wurde nach ersten Systemabstürzen und zunehmenden Fehlermeldungen aber schnell gebrochen.
 

EDV-Know-how entscheidend
 

Die Firma NETZWERK GmbH, seit Jahren EDV Betreuer der Spedition, hat die Probleme rund um die Telematiksysteme mitbekommen und sich damit intensiv auseinandergesetzt. Seit drei Jahren arbeiten die beiden Unternehmen deshalb intensiv zusammen. „Wir haben damals einen Katalog mit Anforderungen erarbeitet, die ein taugliches GPS-System unbedingt erfüllen sollte“, erzählt Löb. Diese hat man an das Schweinfurter Unternehmen weitergeleitet. „Netzwerk hatte das nötige Know-How diese Konzept in die Praxis umzusetzen“, so der Fuhrparkchef weiter. Die Vorgaben an GPSauge waren laut Christian Löb einfach. Es muss finanzierbar sowie klein und handlich sein. „Außerdem soll sich das Gerät auf Informationen beschränken, die von Bedeutung sind“, so Löb. „Mich als Spediteur interessiert zum einen, ob ein Lkw fährt, in welche Richtung und mit welcher Geschwindigkeit er unterwegs ist und zum anderen, wie viele Kilometer der Fahrer bereits zurückgelegt hat beziehungsweise ob er seine Lenk- und Ruhezeit eingehalten hat“, zählt der Unternehmer die wichtigsten Aspekte kurz auf. „Ruft mich ein Kunde an, kann ich ihm schnell alle relevanten Informationen, die seine Transport betreffen, geben“, berichtet Löb weiter. Alle diese Informationen können auf einer Ebene sofort abgelesen werden.
 

Um GPSauge einzubauen, bedarf es laut Herstellerangaben keiner Spezialwerkzeuge beziehungsweise –werkstätten. Der Spediteur kann das bestätigen: „Laptop, Antenne und Stromkabel reichen aus, um GPSauge im Fahrzeug anzubringen. Länger als 10 Minuten dauert der Einbau im Normalfall nicht“, kann Christian Löb aus eigener Erfahrung berichten.
 

Die Kosten pro Geräte belaufen sich, so der Unternehmer, auf ungefähr 350 bis 400 Euro inklusive Einbau. Zusätzlich fällt eine Gebühr von monatlich 30 Euro an, um das Gerät auch im Ausland nutzen zu können. Ein normaler Rechner ist Voraussetzung im Büro.
 

Die diskrete Satellitenortung war eine weitere Anforderung, die bei der Entwicklung an Netzwerk gestellt wurde. „Unser Wunsch war es, dass man die Antenne am Fahrzeug nicht sofort erkennt“, erinnert sich Löb. Zum einen könnte man im Diebstahlsfall unauffällig verfolgen, wo sich der gestohlene Lkw gerade befindet, zum anderen würde eine auffällige Antenne potentiellen Dieben signalisieren, dass das Fahrzeug wertvolle Fracht an Bord hat.
 

Freischaltung für Kunden
 

Eine weitere Funktion, die Christian Löb an GPSauge schätzt, ist, dass man das System bei Bedarf auch für Kunden freischalten lassen kann. „Für Stammkunden können wir damit den gesamten Ablauf transparent gestalten. Entweder für die Dauer eines Transports oder sogar komplett“, erzählt der Fuhrparkchef. „Wir legen damit unsere Arbeit offen und bieten dem Kunden einen zusätzlichen Service.“ Dieser benötigt ebenfalls nur einen internetfähigen Rechner sowie eine Zugangsberechtigung vom Spediteur.
 

Der Geschäftsführer der Löb Gmbh kann sich ein Arbeiten ohne GPSauge nicht mehr vorstellen. „Es schafft einen Luxus, an den man sich schnell gewöhnt hat“, schwärmt Löb. Er berichtet weiter, dass mit dem GPS-System neben der Arbeitserleichterung sowie der Serviceleistung für den Kunden noch ein weiterer Aspekt nicht vergessen werden darf. „Für den Fahrer wird mit dem GPSauge die Fahrerei sicher. Telefonate mit der Zentrale, um zum Beispiel ausländische Adressen durchzugeben, entfallen“, erklärt Löb. Mit GPSauge kann der Disponent mit Hilfe einer einfachen SMS dem Fahrer alle nötigen Informationen zukommen lassen, auch wenn dieser Pause macht oder schläft. Die finanziellen Einsparungen dürfen ebenfalls nicht außer Acht gelassen werden. Löb beziffert sie für sein Unternehmen auf ungefähr 80 bis 100 Euro je Fahrzeug pro Monat.“Das hängt natürlich vom Unternehmen ab. Bei uns sind die Einsparungen sehr hoch, weil wir uns teure Auslandstelefonate mit GPSauge sparen können“, rechnet der Unternehmer vor.
 

Zusätzlich zum Hauptmenü bietet GPSauge weitere Extrafunktionen. Mit wenigen Klicks erhält der Disponent detaillierte Informationen zum Fahrzeug. Man bekommt zum Beispiel einen Einblick in das Fahrtenbuch oder kann Statistiken zur Wochenarbeitszeit des Fahrers verfolgen. Alle Informationen können im Bedarfsfall per E-Mail an den Kunden weiter geschickt oder ausgedruckt werden.
 

Christian Löb ist vom GPSauge begeistert, erkennt und schätzt die Vorteile sehr. Was sagen im Gegensatz zu ihm seine Angestellten, im Besonderen die Lkw-Fahrer? „Natürlich stehen die sämtlichen Neuerungen erst einmal sehr skeptisch gegenüber“, erinnert Löb sich. Voreingenommen und reserviert seien seine Fahrer gewesen. Viele fühlten sich mit dem Telematiksystem überwacht. Doch gute, vor allem loyale Kraftfahrer, so der Geschäftsführer, wissen die Neuerung zu schätzen. „Es erleichtert deren Arbeit ungemein und macht sie natürlich qualifizierter.“ Die Sicherheit der Fahrer hat oberste Priorität und die gewährleistet GPSauge, vor allem in Ausland.

Abgeschlossen sind die Entwicklungen rund um GPSauge nicht. „Ständig gibt es neue Updates und Bausteine“, weiß der Spediteur. In Zukunft können mit dem System auch die Laderaumverhältnisse direkt am Bildschirm verfolgt werden. Vor allem im Bereich der Tiertransporte wird diese Neuerung von Bedeutung sein. Dabei kann unter anderem die Temperaturentwicklung akribisch beobachtet werden. DieTemperaturüberwachung spielt auch für das Eckhartshausener Unternehmen eine große Rolle. „Wir transportieren Obst, Gemüse oder frischen Fisch im europäischen Fernverkehr. Mit der Laderaumkontrolle haben wir die Möglichkeit, dem Kunden lückenlos Bericht über den Temperaturverlauf an Bord zu geben“, freut sich Löb. Ein Warnsystem soll sofort akustischen Alarm auslösen und den Logistiker informieren. Erste Prototypen werden bereits getestet und können voraussichtlich, so Löb, noch in diesem Jahr in Serie genommen werden. Eine weitere Funktion, die GPSauge bald bieten wird, ist das integrierte Navigationssystem.

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